DIGITAL TALKS

Digitale Exzellenz ist kein Zufall.
Sie entsteht durch geteiltes Wissen.

KNOWLEDGE IS KEY

Digitale Plattformen werden komplexer, Technologien entwickeln sich rasant und die Anforderungen an digitale Produkte steigen. Gleichzeitig wächst der Anspruch an Agenturen, nicht nur umzusetzen, sondern einzuordnen, mitzudenken und Orientierung zu geben.

Genau aus diesem Anspruch heraus sind bei pixelart die Digital Talks entstanden: ein bewusstes internes Format, das kontinuierliches Lernen fördert, Fachwissen sichtbar macht und interdisziplinären Austausch ermöglicht – praxisnah, verständlich und im offenen Dialog.

A PLATFORM FOR INTERNAL EXPERTISE

Die Digital Talks folgen einem klar definierten, über Jahre gewachsenen Format und sind seit sechs Jahren fixer Bestandteil des Agenturalltags. Alle zwei Monate kommen Kolleg:innen für rund eine Stunde zusammen - vor Ort im Salzburger Office und parallel remote. Die Sessions werden aufgezeichnet und stehen auch im Anschluss zur Verfügung.

Pro Termin geben zwei bis drei Impulse aus unterschiedlichen Bereichen Einblick in aktuelle Themen aus Technik, Design, Projektmanagement oder Strategie. Der Fokus liegt dabei bewusst auf Einordnung statt Detailtiefe - mit klaren Learnings aus realen Projekten.

Im Zentrum steht die Sichtbarkeit interner Expertise. Kolleg:innen bringen aktiv Themen ein, die sie fachlich, strategisch oder persönlich beschäftigen. Kuratiert werden die Inhalte gemeinsam, mit dem Ziel, einen sicheren Raum für Perspektiven, Austausch und Inspiration zu schaffen.

Die Digital Talks sind für mich persönlich ein wesentlicher Hebel, um Wissensbrücken über unsere Gewerke und Business Units hinweg zu schlagen. Es geht hier nicht um perfekte Präsentationen, sondern darum, voneinander zu lernen und der eigenen Expertise eine Bühne zu geben.

Kathrin Hackl
Lead Web Developer & Certified WebAccessibility Expert

INSIGHTS

Wie vielfältig dieses Format genutzt wird, zeigte sich beim letzten Digital Talk, wo drei spannende Impulse aus verschiedenen Bereichen vorgestellt und im Anschluss diskutiert wurden.

TRUE SIMPLICITY IS DEEP

Design & Perspektivwechsel

Ein Impuls aus dem Bereich Creation zeigte: Overload ist kein rein digitales Phänomen. Ob überfüllte Städte, algorithmisch getriebene Feeds oder digitale Produkte, alles wird mehr & damit wird es schwieriger, Relevantes von Beliebigem zu unterscheiden. Die zentrale Frage ist daher nicht was ist neu, sondern was bleibt.

Drei Thesen halfen dabei, diese Frage greifbar zu machen:

  • Struktur hilft, den richtigen Gedanken zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen.

  • Inmitten von TikTok & Doom-Scrolling gewinnen einfache Ideen mit Substanz.

  • Und selbst die beste Idee braucht eine Geschichte, um Wirkung zu entfalten.

Der Impuls zeigte: Gute Gestaltung entsteht nicht durch maximale Reizdichte, sondern durch Klarheit, Reduktion und erzählerische Stärke. Eine Erkenntnis, die auch für digitale Produkte zunehmend relevant wird.

CASE STUDY

Praxis aus dem Projektalltag: Digitale Ticketing-Lösung für Sölden

Ein Projektteam gab Einblicke in ein umfangreiches E-Commerce- und Ticketing-Projekt für Sölden. Im Fokus standen konzeptionelle Entscheidungen, Nutzerführung und technische Herausforderungen.

Besonders wertvoll war der offene Blick auf Learnings, also auf das, was gut funktioniert hat, aber auch auf Aspekte, die beim nächsten Projekt anders angegangen würden.

ZUR CASE STUDY

FROM KEYWORDS TO CONTEXT

Blick nach vorne: KI, Entitäten und digitale Sichtbarkeit

Der dritte Impuls widmete sich einem Thema, das viele Unternehmen beschäftigt, aber oft abstrakt bleibt: KI-gestützte Systeme und ihre Auswirkungen auf digitale Inhalte. Im Fokus stand dabei das Konzept der Entitäten.

Klassische Suchmaschinenoptimierung war lange stark keywordgetrieben. KI-basierte Systeme funktionieren anders. Sie interpretieren Inhalte nicht linear sondern kontextuell.

Statt einzelner Begriffe stehen Entitäten im Zentrum: reale Dinge, Konzepte oder Organisationen mit Eigenschaften, Beziehungen und Kontext. KI-Systeme bewerten Inhalte zunehmend danach, wie klar diese Zusammenhänge abgebildet sind.

Für digitale Plattformen bedeutet das:

  • Nummer 1

    Inhalte müssen klar strukturiert sein

  • Nummer 2

    Themen müssen sauber abgegrenzt und sinnvoll verknüpft werden

  • Nummer 3

    Websites müssen erklärbar machen, wofür sie stehen

LEARNING IS PART OF HOW WE WORK

Die verschiedenen Impulse zeigen klar, die Digital Talks sind kein internes Feelgood-Format sondern Teil unserer Arbeitsweise in der wir davon ausgehen, dass gute digitale Lösungen dort entstehen, wo Wissen geteilt, reflektiert und weiterentwickelt wird.

Wissen wird nicht gehortet, sondern bewusst sichtbar gemacht um interdisziplinäre Brücken zu bauen und den Austausch innerhalb der Teams anzuregen. Expert:innen erhalten Raum, ihre Perspektiven einzubringen - unabhängig von Titel oder Rolle.

Bei pixelart sind wir stolz auf unser internes Wissen und Können. Und darauf, dieses Wissen miteinander zu teilen.

QUALITY THROUGH EXCHANGE

Fazit: Digitale Exzellenz entsteht nicht im stillen Kämmerchen. Sie entsteht dort, wo Ideen aufeinandertreffen, Erfahrungen geteilt werden und neue Themen gemeinsam eingeordnet werden.

Die Digital Talks schaffen dafür den Raum. Still, regelmäßig und ohne große Inszenierung, aber mit nachhaltiger Wirkung.