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How AI is reshaping search

KI verändert die Suche. Wie pixelart Webistes darauf vorbereitet.

Wenn Antworten schon in der Suche entstehen

Viele Jahre folgte digitale Sichtbarkeit einem klaren Prinzip: Nutzer suchen bei Google, klicken auf ein Ergebnis – und landen auf einer Website.

Doch dieses Verhalten verändert sich gerade grundlegend. Nutzer suchen längst nicht mehr nur über klassische Suchmaschinen. Sie stellen Fragen an ChatGPT, Claude, Perplexity, Google AI Overviews oder andere KI-Systeme – und erhalten dort direkte Antworten, oft ohne einen einzigen Klick auf eine Website.

Die Auswirkungen sind bereits messbar:

  • Nutzer klicken nur noch rund 8 % der Suchergebnisse, wenn eine KI-Übersicht angezeigt wird – ohne KI-Antwort waren es etwa 15 %.
  • Die Click-Through-Rate des ersten organischen Ergebnisses sank von rund 28 % auf etwa 19 %.
  • Studien berichten von bis zu 79 % weniger Klicks, wenn Links unter einer KI-Antwort erscheinen.
  • Für viele Unternehmen bedeutet das bereits heute: Der Website-Traffic sinkt – obwohl Rankings gleich bleiben.

Der Grund ist einfach: Ein wachsender Teil der Informations- und Entscheidungsphase findet direkt in generierten Antworten von KI-Systemen statt. Viele Websites sind auf diese neue Art der Informationsvermittlung noch nicht vorbereitet – und bleiben in den Antworten schlicht unsichtbar.

Content as Answer Units

Eine Website wird zur Sammlung präziser Antwortbausteine.

Generative Suchsysteme bevorzugen Inhalte, die klar strukturiert sind und konkrete Antworten liefern. Das betrifft vor allem:

  • eine klare Informationsarchitektur
  • logisch aufgebaute Themencluster
  • semantisch saubere Überschriftenstrukturen
  • klar definierte Inhalte pro Seite

Eine Website wird dadurch weniger zu einem klassischen Content-Hub – und stärker zu einer Sammlung präziser Antwortbausteine, die von Suchsystemen verarbeitet werden können.

Technical Foundation

Technische Stabilität wird zum Vertrauenssignal.

Sichtbarkeit in der KI-Suche beginnt mit einer stabilen technischen Basis. Erst wenn Suchsysteme Inhalte zuverlässig crawlen, interpretieren und einordnen können, haben diese eine Chance, in KI-Antworten verwendet zu werden.

Wichtige Faktoren sind unter anderem:

  • Saubere Indexierung
  • Stabile Core Web Vitals
  • Strukturierte Daten – Schema.org / JSON-LD
  • Klare Canonical-Strukturen
  • Aktuelle Sitemaps und konsistente Metadaten
  • JSON-LD-Felder entsprechen dem sichtbaren Text

KI-Systeme denken in Entitäten: Marken, Produkte, Personen, Orte. Wer Markenname, Produkte und Unternehmensangaben über die gesamte Website konsistent benennt und mit öffentlichen Wissensprofilen verknüpft – Wikipedia, LinkedIn, Wikidata – gibt KI-Systemen die Grundlage, um sicher zu referenzieren.

Citable by Design

Inhalte müssen nicht nur relevant sein – sie müssen zitierfähig sein.

Neben Technik und Struktur verändert sich auch die Art, wie Inhalte aufgebaut sein müssen. KI-Systeme bevorzugen Inhalte, die sich leicht extrahieren und belegen lassen.

Besonders gut funktionieren daher:

  • Klare Definitionen und direkte Einstiege

  • Kompakte Kernabsätze (40–80 Wörter) mit vollständiger Antwort

  • Strukturierte Informationen – Tabellen oder Listen

  • Konkrete Zahlen und belegte Aussagen

  • FAQ-Abschnitte mit klar formulierten Fragen

  • Konsistente Entitäten – Marken, Produkte, Personen

Wenn Antworten bereits in der Suche entstehen, entscheidet nicht mehr nur das Ranking über Sichtbarkeit. Entscheidend ist, ob eine Website strukturell und inhaltlich so aufgebaut ist, dass ihre Inhalte von KI-Systemen verstanden, eingeordnet und als Quelle zitiert werden.

Porträtfoto von Alex Walterskirchen
Alexander Walterskirchen
Founder / CEO

Measuring What Matters Now

Digitale Sichtbarkeit wird neu gemessen.

Wenn Antworten bereits in der Suche entstehen, verändern sich auch die Kennzahlen für digitalen Erfolg. Neben klassischen SEO-KPIs wie Rankings, Klicks und Conversion Rate werden zusätzliche Metriken relevant.

Digitale Sichtbarkeit verschiebt sich damit von „Position 1 bei Google" hin zu „Quelle der Antwort".

Die neuen KPIs der KI-Suche

Diese Metriken ergänzen klassische SEO-Kennzahlen – sie ersetzen sie nicht. Wer beide Dimensionen im Blick behält, versteht digitale Sichtbarkeit heute vollständig.

AI-Presence

 

Wie häufig Ihre Marke in KI-generierten Antworten erwähnt wird.

Citations

 

Wie oft Ihre Inhalte von KI-Systemen als Quelle verwendet werden.

AI Share of Voice

 

Ihre Sichtbarkeit im Vergleich zu direkten Wettbewerbern in KI-Antworten.

Sentiment

 

Ob Ihre Marke positiv, neutral oder negativ erwähnt wird.

Our Approach

Unser Ansatz: Struktur, Content und Technik als ein System.

Wenn Antworten bereits in der Suche entstehen, entscheidet nicht mehr nur das Ranking über Sichtbarkeit. Entscheidend ist, ob eine Website strukturell und inhaltlich so aufgebaut ist, dass ihre Inhalte von KI-Systemen verstanden, eingeordnet und als Quelle zitiert werden.

Bei pixelart analysieren wir Websites auf genau diese drei Ebenen:

  • Wie zitierfähig sind die zentralen Inhalte?
  • Wie sauber ist die technische Basis?
  • Und wie präsent ist die Marke auf relevanten Drittquellen?

Was uns dabei unterscheidet: Wir denken Websitestruktur, Content und Technik nicht als separate Disziplinen, sondern als ein System – das sowohl für Nutzer als auch für KI-Systeme funktioniert.

Quick Facts

FAQ – KI-Suche, Websites und GEO

Generative Suchsysteme wie Google AI Overviews, ChatGPT oder Perplexity beantworten viele Fragen direkt innerhalb der Suchoberfläche. Nutzer erhalten dadurch schneller eine Antwort und klicken seltener auf einzelne Suchergebnisse. Für Unternehmen bedeutet das: Ein Teil der Informations- und Entscheidungsphase verlagert sich von der Website in die Suchmaschine selbst.

Websites bleiben weiterhin die zentrale Quelle für Inhalte im offenen Web. Generative Suchsysteme greifen auf diese Inhalte zurück, um Antworten zu generieren und Quellen zu zitieren. Entscheidend ist jedoch, dass Websites klar strukturiert sind und Inhalte so aufbereitet werden, dass sie von Suchsystemen leicht verstanden und eingeordnet werden können.

KI-Systeme analysieren Inhalte nicht nur seitenweise, sondern auch abschnittsweise. Eine klare Informationsarchitektur, saubere Überschriftenstrukturen und logisch aufgebaute Themencluster erleichtern es Suchsystemen, Inhalte zu interpretieren und in Antworten einzubauen. Gute Struktur verbessert damit sowohl die User Experience als auch die Sichtbarkeit in generativen Suchsystemen.

Content-Strategie, Website-Struktur und User Experience rücken enger zusammen. Inhalte müssen nicht nur relevant sein, sondern auch klar strukturiert und leicht verständlich aufbereitet werden. Unternehmen, die Informationsarchitektur, UX und Content strategisch zusammen denken, erhöhen die Wahrscheinlichkeit, sowohl für Nutzer als auch für KI-Suchsysteme sichtbar zu bleiben.

Inhalte sollten präzise formuliert, gut strukturiert und möglichst konkret sein. Besonders gut funktionieren klare Definitionen, kurze Kernabsätze, strukturierte Informationen wie Tabellen oder Listen sowie FAQ-Abschnitte. Solche Formate lassen sich von KI-Systemen leichter extrahieren und als Teil einer Antwort verwenden.

Generative Engine Optimization beschreibt die Optimierung von Websites und Inhalten für generative Suchsysteme. Ziel ist es, Inhalte so aufzubereiten, dass sie von KI-Systemen als Quelle erkannt und in Antworten zitiert werden können. GEO ergänzt dabei klassische Suchmaschinenoptimierung.

Nein. Klassische SEO bleibt die Grundlage digitaler Sichtbarkeit, da generative Suchsysteme weiterhin stark auf Inhalte aus der Websuche zurückgreifen. GEO erweitert SEO um zusätzliche Anforderungen – insbesondere im Hinblick auf Struktur, Content-Aufbereitung und Zitierfähigkeit von Informationen.

Neben klassischen SEO-Kennzahlen wie Rankings, Klicks oder Conversion Rates gewinnen neue Metriken an Bedeutung. Dazu gehören beispielsweise AI-Presence (wie häufig eine Marke in KI-Antworten genannt wird), Citations (wie oft Inhalte als Quelle erscheinen) oder AI Share of Voice im Vergleich zum Wettbewerb.

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Alexander Walterskirchen

Alexander Walterskirchen, Founder/CEO

Markus Schlögl

Markus Schlögl, Head of Growth

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